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Gendaiteki na jieijutsu - Moderne Selbstverteidigung

Die Zeiten ändern sich, dennoch gibt es bei allen Kampf- und Kriegskünsten eine Gemeinsamkeit, ein Grundsatz der stets bestand hatte und sich auch in Zukunft nicht ändern wird. Man hat nur zwei Arme, zwei Beine und einen Kopf die man zum kämpfen nutzen kann. Waffen, wie auch improvisierte Waffen, stellen lediglich Verlängerungen der Arme und Beine dar.

Der menschliche Körper unterliegt physiologischen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die sich seit Jahrtausenden nicht geändert haben. Auf diesem Grundsatz fußend sind in allen Regionen der Welt in unzähligen Kriegen auf den Schlachtfeldern Methoden des Angriffs und der Verteidigung gereift, sowohl mit wie auch ohne Waffen, die sich durch die Erprobung in der Praxis bis heute bewährt haben. So auch im Falle Japans und seiner Kampf- und Kriegskunst, die aufgrund kulturellen Austausches zwischen Japan und dem Westen auch zu uns nach Europa gelangte.

Jenseits des Kampfsportdenkens haben diese Methoden unter anderem in Form des Jûjutsu Anfang des 20. Jahrhunderts auch unter den Gesichtspunkten der Selbstverteidigung Ihren Weg zu uns gefunden. Dies hat zur Entstehung der beiden modernen Selbstvertedigungssysteme der Federation of Nippon Jiu-Jitsu and Yaku-Kobu-Jitsu geführt, die auch im Tôa bugeikan unterrichtet werden.  

 

 Nippon-Jiu-Jitsu

Durch die intensive Ausbildung unserer Trainer sind die Trainingsteilnehmer bereits nach kurzer Zeit im Stande, einfache Angriffe sehr wirksam abzuwehren. Nippon-Jiu-Jitsu ist für alle Altersstufen die optimale Möglichkeit einer Verteidigung.

Immer mehr Frauen entdecken, dass sich dieses Verteidigungssystem, das ohne großen Kraftaufwand durchgeführt werden kann, besonders gut für Sie eignet.

Die Schulen der Federation of Nippon Jiu-Jitsu and Yaku-Kobu-Jitsu sind, zusätzlich durch Jahrzehnte der Praxiserprobung der Techniken im modernen Dienstalltag von Sicherheitskräften aller Behörden, besonders auf diese Art der Kampfkunst spezialisiert. So können alle Trainingsteilnehmer ein Selbstverteidigungssystem erlernen, welches in Fachkreisen als eines der Besten gilt.

 (Mindestalter für die Ausblidung im Nippon-Jiu-Jitsu ab 12 Jahren.)

Yaku-Kobu-Jitsu

fasst die Nahkampf und Waffenkünste der japanischen Polizisten und Wachleute zusammen. Während man sich im Nippon-Jiu-Jitsu meist ohne Waffen verteidigt, wird im Yaku-Kobu-Jitsu der Umgang mit verschiedenen Waffenarten gelehrt, z.B. dem Stock (Hanbô), dem Messer (Tantô), dem Seil (Hojô) oder dem Nervenstab (Shinbô), einer Spezialwaffe.

Natürlilch wird man sich jetzt fragen, „wenn ich mich verteidigen muss habe ich nicht immer einen Stock zur Hand ?!?“ Das ist natürlich richtig, aber beim Yaku-Kobu-Jitsu kann fast jeder Nutzgegenstand in eine Waffe verwandelt werden.

Der Stock kann ersetzt werden durch eine Schirm, der sich hervorragend als Block, Schlag und Stoßwaffe einsetzen läßt, ebenso dient er zur Unterstützung und zur Verstärkung für Hebel, Griff und Haltetechniken. Das Seil kann ersetzt werden durch eine Schal oder Gürtel, der sich perfekt für Fesseltechniken eignet.

Als Nervenstab kann z.B. ein Schlüssel oder Kugelschreiber, also fast jeder kleine feste Gegenstand verwendet und somit als Waffe gegen empfindlihe Nervenpunkte des Gegners eingesetzt werden.

Der Umstand, dass die Beherrschung der klassischen Hilfsmittel jemand in die Lage versetzt, viele Nutzgegenstände des heutigen Alltags als Mittel der Selbstverteidigung zu nutzen, verleiht dieser Kunst eine neue Dimension.

Yaku-Kobu-Jitsu bietet als moderne praxiserprobte Anwendung traditioneller Waffen-Prinzipien völlig neue Perspektiven der Selbstverteidigung und erhöht vor allem für „Nicht-Profis“ die Chance, einen bewaffneten Angriff mit heiler Haut zu überstehen, beträchtlich.

(Mindestalter für die Ausblidung im Yaku-Kobu-Jitsu ab 16 Jahren.)

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