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Hashi wo tsukuru - Eine Brücke (zwischen den Kulturen) bauen.

Rekishi wo kataru - Die Geschichte überliefern.

Dentô wo tamotsu - Die Tradition bewahren.

Bunka wo mamoru - Die Kultur schützen.

 

 Organisation

Durch die Versportlichung im Zuge von Wettkampf- und Leistungssportdenken hin zum Kampfsport, geht der eigentliche Sinn und die Philosophie der ostasiatischen Kampfkunst mehr und mehr verloren. Auch der starke Einfluss Hollywoods im Westen tut sein übriges, um die Grenzen von historischer Realität in Ostasien und medien- sowie marketingwirksamer Fiktion im Westen zu verwässern.

Ziel des Tôa bugeikan (東亜武芸館) und seiner Partnerorganisation dem Tôa bugei kenkyûjo (東亜武芸研究所) ist es die ostasiatischen Traditionen, Philosophien und historischen Darstellungen der Kampfkünste als Teil der jeweiligen Landeskultur ausserhalb Ostasiens korrekt zu vermitteln und zu erhalten. Der Aspekt der modernen Selbstverteidigung wird ebenfalls abgedeckt, nimmt jedoch aufgrund seiner historischen Weiterentwicklung in Europa eine gesonderte Stellung, getrennt vom Aspekt der originär ostasiatischen Traditionslinie ein.

Das Training der traditionellen Stile richtet sich hierbei mehrheitlich nach Massgaben und Werten der ostasiatischen Schulen und Verbände mit denen der direkte Kontakt regelmäßig gepflegt und kontinuierlich ausgebaut wird.

Training

1. Beim Training der einzelnen Stilrichtungen, sehen wir es als Gebot uns streng an die Traditionen und Etikette der jeweiligen Kampfkunst zu halten, daher werden die Techniken der einzelnen Schulen und Stile nicht vermischt und gesondert trainiert.

2. Es gibt einige wichtige Prinzipien, die in den ostasiatischen Kampfkünsten einen sehr hohen Stellenwert haben. Hierzu zählt unter anderem, in den japanischen Kampfkünsten das Begriffspaar Senpai (先輩) der Ältere und Kôhai (後輩) der Jüngere. Im Training besteht die Rolle des Senpai darin, für die Kôhai als Vorbild und Mentor da zu sein, der Kôhai ist dafür dem Senpai gegenueber stets zu Respekt und Folgsamkeit verpflichtet.

3. Weiter sind die drei Prinzipien Shin (心) - Geist, Gi (技) - Technik, Tai (体) - Körper vor allem in den Budô-Stilrichtungen von großer Bedeutung. Um im entscheidenden Moment siegen zu können, müssen alle drei Prinzipien im Einklang sein. Diesem Gedanken folgend, wird sehr viel Wert auf die Kultivierung dieser drei Prinzipien gelegt. Daher gibt es auch den Ausspruch: "Man muss zunächst einmal sich selbst besiegen, bevor man einen Gegner besiegen kann". 

4. Darüber hinaus gibt es in unserem Dôjô (道場) sogenannte Dôjôkun (道場訓) die als Verhaltensvorschriften zu betrachten sind, und als Appell an die innere Haltung beim Training und im Alltag gerichtet sind. Diese Verhaltensvorschriften spiegeln sich auch in unserem Verhaltenskodex wieder, der sich an den in Japan, neben dem gewöhnlichen Aufnahmeantrag, üblichen Nyûmon gansho (入門願書), dem schriftlichen Ersuchen um Aufnahme in das Dôjô orientiert.

 

1.  一、人格完成に努むること

 Hitotsu jinkaku kansei ni tsutomuru koto

    - strebe nach der Vervollkommnung Deines Charakters

 

2.  一、誠の道を守ること

 Hitotsu makoto no michi wo mamoru koto

   - Sei Aufrichtig in Deinem Tun

 

3.  一、努力の精神を養うこと

 Hitotsu dôryoku no seishin wo yashinau koto

   - Sei beharrlich und ausdauernd

 

4.  一、礼儀を重んずること

 Hitotsu reigi wo omonzuru koto

   - Verhalte Dich korrekt und respektvoll

 

5.  一、血気の勇を戒むること

 Hitotsu kekki no yu wo imashimuru koto

   - Enthalte Dich der Gewalt und übe Selbstkontrolle

 

Eine Brücke zwischen den Kulturen...

Neben dem Training in unserer Schule möchten wir unseren Mitgliedern durch qualifizierten Sprachunterricht in Japanisch, Chinesisch, Koreanisch unserem Schulessen und anderen kulturellen Aktivitäten, sowie auch Reisen nach Ostasien die Möglichkeit geben, Freundschaften vor Ort zu knüpfen und somit Brücken zwischen den Kulturen zu bauen.

 

 

 

 

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